Donnerstag, 9. Juni 2016

Gastbloggerserie [Coffee & Kim aka Marley & Ich]

Sand, Sand, Sand :-)

Sand ist immer eine sehr lustige Angelegenheit bei Coffee und mir. Vor allem Sandstrände haben es uns beiden angetan. Sonne, Strand und Meer...unser Traum.
1. Kolumne:
Als wir Coffee gerade drei Monate hatten waren wir mit ihm in Dänemark.
Da sind ellenlange Sandstrände und man trifft oft kaum jemanden. Wir saßen also mit Coffee im Sand. Coffee hat natürlich viel gegraben. Er fand es besonders lustig, nach Steinen zu graben die ihm einer von uns hingeworfen hat. Also hab ich immer mal wieder einen Stein genommen und für ihn in den Sand geschleudert. Ein Mal hat er nicht genau hingeschaut und rannte plötzlich zu meiner Mama. Die hatte ihre Füße eingegraben sodass nur noch ein Zeh rausschaute. Der bewegte sich auch noch ein bisschen.
Coffee hielt ihn scheinbar für den gerade geworfenen Stein und grub mit voller Kraft. Mama hatte deutliche Kratzspuren auf den Füßen und war über Coffees Eifer natürlich nicht so begeistert wie der Rest der Familie. :)


Bildrechte: TrickingCoffee

2. Kolumne:
Mit ungefähr eineinhalb Jahren hat Coffee in unserem Sommerurlaub in der Ostsee das Schwimmen gelernt. Eigentlich eher zufällig. Wir haben gespielt und irgendwie ist der Stock etwas weit ins Wasser geflogen. Coffee ist ohne Zögern hinterher. So leicht kann‘s gehen.
Coffee ist allerdings nicht so gern nass. Wenn wir ihn zuhause mal baden mussten oder er vom Regen sehr nass war, musste er unbedingt irgendwie trocken werden. Zuhause hat er sich dann immer durch sein Körbchen gerieben bis es total durcheinander war.
Um trocken zu werden, reibt sich Coffee daher mit Vorliebe durch den feinen trockenen Sand.


TrickingCoffee

Das bleibt ja auch wunderbar im Unterfell haften. Immer schön mit dem Kopf zuerst. Wir haben also regelmäßig leichte Entzündungen in den Augen, weil da massig Sand drin steckt. Aber die gehen auch von selbst wieder weg wie sie gekommen sind.
Coffee muss allerdings nach Salzwasserbad und Sandpanade natürlich irgendwie wieder sauber werden. Unser bevorzugtes Mittel dafür: Der grausame, kalte Schlauch. Und plötzlich wird Coffee zum wasserscheuen, armen, gequälten Hund. Wir mussten uns dafür schon mehrfach rechtfertigen. Den meisten Passanten reicht es ja wenn wir erklären, dass der Hund einfach saudreckig ist und eben abgespült werden muss. Coffee weiß aber durchaus wie man gequält guckt und eine Passantin schien es wirklich sehr schlimm zu finden, was wir da machten. Sie fing also an mich zu beschimpfen und sagte unter anderem, man solle mir ja den Hund wegnehmen.  Kurzerhand drückte ich ihr die Leine in die Hand und sagte ihr „Hier, können Sie haben. Ist allerdings noch etwas dreckig, aber das fällt sicher heute Nacht in Ihrem Bett aus seinem Fell." Sie war etwas verdutzt, aber ging los. Coffee ging etwa zehn Meter mit. Endlich weg vom Wasserschlauch! Dann jedoch erkannte er, dass Frauchen nicht mit kommt und schmiss sich auf den Boden. Die Frau versuchte halbherzig ihn weiter zu ziehen. Leider ist aber sein Halsband im nassen Zustand etwas zu groß. Innerhalb eines Augenblicks war er aus dem Halsband, bellte die Frau zwei Mal an und rannte wieder zu mir, wo er auch ein Leckerlie bekam. Die Frau zeterte weiter herum, was für ein unerzogener Hund das denn sei, warf das Halsband und die Leine in meine Richtung und verschwand. Ich hab sie danach nie wieder gesehen…war wohl auch besser so!


 
3. Kolumne:
Eine ähnliche Geschichte, nur wenige Tage später…beginnen tut sie wieder wo? Na am Hundestrand. Da waren wir immer nur so bis ca. 10 Uhr, weil es uns danach zu voll wurde. Ein paar Menschen waren natürlich trotzdem schon da und hatten ihre Handtücher ausgebreitet. Eine Dame meinte scheinbar, dass der perfekte Platz direkt neben uns sei. Coffee spielte und rannte und sie schien das so weit nicht zu stören. Sie sprach Coffee auch an und warf selbst ein paar Mal den Ball. Leider hat Coffee ihr Angebot wohl falsch verstanden. Denn in einem unbeobachteten Moment lief er auf ihre Decke und wälzte sich erstmal voller Inbrunst mit seinem panierten und noch feuchten Fell über ihre Decke und ihr noch aufgeschlagenes Buch. Es war natürlich alles furchtbar sandig und feucht. Glücklicherweise nahm die Frau es mit Humor und lehnte lachend unser Angebot ab, alles zu reinigen und ihr so lange eins unserer Handtücher zu überlassen.
 
 
vielen lieben Dank für diese witzigen, schusseligen und chaotischen Kolumnen :)
Toll das du uns so viele, völlig wahnsinnige Erlebnisse "gestanden" erzählt hast !
Wir können bei deinen Sandgeschichten richtig mitfühlen und mussten herzhaft kichern  :).
 
 
P.S.: Wer noch bei unserer "aka Marley & Ich" -Gastbloggerserie mitmachen möchte, kann uns gerne eine Email an carodeco2012@gmail.com schreiben. Wir freuen uns riesig :) 

Kommentare:

  1. Hihi, Geschichte Nummer 1 ist uns auch schon passiert. Das tut saumäßig weh!!! Aber die Geschichte Nummer 2 ist ja auch mega lustig. Ich bezweifle, dass Moe so reagieren würde - der würde seelenruhig mitgehen. :-D

    Liebe Grüße
    Nicole

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  2. Hihi, die Storys sind echt klasse. Sand und Hunde - das sind eben zwei Garanten für witzige Geschichten. Die Panade könnte von mir kommen, ich wälze mich doch auch so gerne, um trocken zu werden :-)

    Wuff-Wuff dein Chris

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  3. Schade haben wir hir keine Sandstrände - tönt echt gut was euch da passiert ist - sehe jedenfalls Frauchen schmunzeln.
    Gruss Ayka

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  4. Ha ha, die Geschichten könnten von Charly stammen. Schade, dass wir nur sehr selten an den Sandstrand fahren. Füße ausbuddeln, das tut wirklich sauweh.

    Liebe Grüße
    Sonja und Charly

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  5. Geschichte 3 mit der passenden Hundesandbild untermalt - sehr schön :)

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